Wasserwacht beim THW

Der diesjährige Frühjahrsausflug führte uns zum THW in Hilpoltstein. Die Kollegen empfingen uns mit großer Mannschaft und schwerem Gerät. In einer kleinen Einführung zum Leistungsspektrum des Technischen Hilfswerks lernten wir einige Details zu typischen Einsätzen der Hilpoltsteiner bei Hochwasser, LKW-Unfällen oder Hauseinstürzen, aber auch zu Großeinsätzen, bei denen teils fern der Heimat Zusammenarbeit mit anderen Ortsverbänden und Hilfsorganisationen gefragt ist. Dabei bauen die Hilfstrupps Brücken, wie zuletzt in Simbach, wo die Behelfskonstruktionen teils noch heute genutzt werden, stellen nach Katastrophen, bei denen die Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen worden ist, kilometerlange Behelfs-Telefonleitungen bereit oder sorgen in Erdbebenregionen mit einer Wasseraufbereitungsanlage, die abflugbereit am Flughafen bereitsteht, für Trinkwasser. Innerhalb dieser Palette haben sich die Hilpoltsteiner auf die Fachbereiche Wassergefahren und Kommunikation spezialisiert. Entsprechend der Aufgabe „Wasser“ waren in der anschließenden Begehung der Räumlichkeiten und Fahrzeuge für unsere Wasserretter natürlich vor allem die Boote interessant. Just, als wir das große Aluminiumboot genauer unter die Lupe nehmen durften, jagte uns ein Hagelschauer zurück ins Trockene. Reichlich Infos und Material zum Entdecken boten die Gerätehallen aber allemal. Zum Abschluss gab es sogar noch eine Kostprobe mit dem Trennschleifer, mit dem sich Ausbildungsbeauftragter Benedikt Regensburger augenblicklich durch Beton und Stahl schnitt.

Wir sagen HERZLICHEN DANK an die Truppe vom THW Hilpoltstein für diesen interessanten Nachmittag und den Einblick in eure Arbeit!

Etwas ruhiger ließen wir den Tag noch im Erfahrungsfeld der Sinne am Gymnasium Hilpoltstein ausklingen, wo es vom Barfußpfad (für die, die schon in Sommerlaune waren) über optische Täuschungen und Selbstversuchen zum Tasten, Lesen und Balancieren allerlei zu Probieren gab.

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